Radial-Wellendichtringe
Radialwellendichtring — ein zuverlässiger Dichtring für Drehbewegungen
Die Hauptaufgabe eines Radialwellendichtrings ist der Schutz gegen das Austreten von Ölen und Fetten aus der Maschine an Stellen mit Drehbewegungsübertragung. Meist handelt es sich um den Wellenaustritt aus dem Maschinengehäuse.
Erfahren Sie Grundlegendes zum Aufbau von Radialwellendichtringen.
Ein Radialwellendichtring besteht aus einem starren Gehäuse und einer elastischen Dichtlippe mit oder ohne Feder. Zusätzlich kann er eine zweite Lippe, eine Staublippe, besitzen, die das Eindringen von Verunreinigungen in die Maschine verhindert. Es gibt zahlreiche Ausführungen mit unterschiedlichen Formen von Dichtlippe und Gehäuse.
Aus welchen Werkstoffen können Radialwellendichtringe bestehen?
Die häufigsten Werkstoffe für Radialwellendichtringe sind Nitrilkautschuk NBR und Fluorkautschuk FPM (FKM, Viton). NBR bietet hohe Elastizität und Abriebfestigkeit. FPM wiederum hält deutlich höheren Temperaturen stand. Dichtringe aus FPM werden umgangssprachlich als Temperaturdichtringe bezeichnet.
